Schnelltest zur Bestimmung des Stickstoffvorrats in Erdpresstöpfen
Die Torfreduktion bei der Anzucht von Gemüsejungpflanzen in Erdpresstöpfen bringt einige Herausforderungen mit sich. Eine dieser Herausforderungen ist die bedarfsgerechte Stickstoffversorgung der Pflanzen während der gesamten Kultur. Eine Schnelltest-Methode, die im Projekt ToGeP entwickelt wurde, ermöglicht Betrieben eine kontinuierliche Überwachung des Ernährungszustands ihrer Jungpflanzen.
Betriebsbesichtigung: Freese Gartenbau

Was bedeutet Torfreduktion im Betriebsalltag? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „FiniTo trifft …“ öffnete Freese Gartenbau seine Türen und zeigte, wie torfreduzierte Substrate erfolgreich eingesetzt werden. An mehreren Stationen wurden Substratmischungen vorgestellt, Pflanzen ausgetopft und gesunde Wurzelbilder begutachtet – praxisnah, anschaulich und mit Raum für fachlichen Austausch. Die Veranstaltung machte deutlich: Torfreduktion ist nicht nur ein ökologisches Ziel, sondern lässt sich auch wirtschaftlich und qualitativ überzeugend umsetzen. Ein wertvoller Beitrag für alle, die nachhaltige Lösungen im Gartenbau voranbringen möchten.
Betriebsbesichtigung: Gärtnerei Berchtenbreiter

Die Gärtnerei Berchtenbreiter betreut in München rund 3.800 Gräber und betreibt einen 4.200 m² großen Produktionsbetrieb für Beet- und Balkonpflanzen sowie Bodendecker, die sowohl für Pflegegräber als auch den Verkauf im Blumenhaus produziert werden. In beiden Betriebsteilen kommen torfreduzierte Substrate zum Einsatz. Im Rahmen der Veranstaltung „FiniTo trifft … Berchtenbreiter“ erhielten Teilnehmende Einblicke in die Betriebsabläufe und tauschten sich über die bisherigen Erfahrungen und Herausforderungen mit torfreduzierten Substraten aus.
Erfahrungsbericht: Hermann Rothe Gartenbau

Torfreduktion macht Sinn. Ein Gedanke, der vor über zehn Jahren Bewegung in die Produktionsräume des traditionsreichen Unternehmens Gartenbau Hermann Rothe in Berlin brachte. Heute kultiviert der Betrieb alle Pflanzen in einem zu mindestens um 50 % torfreduzierten Substrat, ein guter Teil der Produktion ist bereits torffrei. Das langfristige Ziel: Alle Kulturen sollen ohne den Einsatz von Torf auskommen. Machbar? Wo ein Wille ist…
Überblick über die aktuellen Fachinformationen der Querschnittstelle Betriebswirtschaft
Da die Fachinformationen der Querschnittstelle Betriebswirtschaft kontinuierlich wachsen und einzelne Themenkomplexe fortlaufend ergänzt werden, soll dieser Überblick eine kurze Einordnung der Inhalte und das aktuelle Angebot von FiniTo-BWL liefern. Download […]
Mulchmaterialien und Torfersatz
Der Einsatz von Mulch ist vor allem als Alternative zur chemischen Unkrautregulierung bewährt. Darüber hinaus bietet die Verwendung von Mulch die Möglichkeit Torf einzusparen. Ein Vorteil, der bisher eher nebensächlich war, jedoch in Zukunft eine größere Rolle spielen kann.
Weitere Vor-, aber auch Nachteile von Mulch, welche Materialien es derzeit gibt und was bei der Anwendung zu beachten ist, erfahren Sie in dieser Fachinformation.
Erfahrungsbericht: Schachtschneider
Die Staudengärtner Familie Schachtschneider haben sich vor 4 Jahren dazu entschlossen, dass sie den Torf im Substrat wesentlich reduzieren möchten. Diesen Entschluss konnten sie bisher im Wesentlichen ohne Probleme umsetzen. Damit liefern sie den Beweis, dass es erfreulicherweise torfreduzierte und sogar torffreie Substratmischungen gibt, die sich auch in der Praxis bewähren.
Betriebsbesichtigung: Stauden Peters
Der niederrheinische Stauden- und Gräser-Spezialist Stauden Peters öffnete den Berufskolleginnen und –kollegen die Türe, um den Betrieb zu besichtigten und sich über das Thema Torfreduktion auszutauschen. Die Reduktion des Torfanteils ist dem Produktbeauftragten Dr. Arne Hückstädt ein wichtiges Anliegen. Aktuell liegt das Substrat bei einem Torfanteil von 45 %. Im Rahmen des Erfahrungsaustausches wurden die Themen Bewässerungsmanagement, bedarfsgerechte Nachdüngung, Maschinengängigkeit, Wasserhaltefähigkeit und Rohstoffkonkurrenz intensiv diskutiert.
Erfahrungsbericht: Nachhaltige Entwicklung – Der Weg zu weniger Torf in der Gemüsejungpflanzenproduktion

Der Betrieb Lüske produziert auf 13 ha Gemüsejungpflanzen im Norden von Deutschland. Seit einigen Jahren befassen Sie sich aktiv mit dem Thema Torfreduktion und haben die konventionelle Produktion schrittweise auf einen Torfanteil von 80 Vol.-% reduziert. Zusätzliches Einsparpotenzial bietet die Produktion von Jungpflanzen in sogenannten “Speedys”.
Checkliste zur Substratumstellung: Teil 2 (vor, während)
Diese Checkliste bzw. Kurzinfo schließt an Teil 1 an und gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die vor und während der Umstellung auf torfreduzierte/torffreie Substrate zu beachten sind.