Team FiniTo

Das Team-FiniTo teilt sich deutschlandweit in 5 Regionen auf, über die Sie in den unteren 5 Reitern mehr erfahren.

Das Team FiniTo auf einen Blick:

Klicken Sie auf die Region, in der Sie Ihren Betrieb haben, um Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner anzuzeigen.

Region Nord – Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem

Team Nord (von links nach rechts): Mario Reil, Florin Laura Riechers, Philip Gerke, Ariane Friese, Katja Arndt, Melanie Lüdtke.

Schwerpunkte:

Der LVG Ahlem fällt die Fachkoordination im Bereich Zierpflanzen unter Glas aufgrund der dargelegten Kompetenzen in diesem Bereich zu. Ferner nimmt sie daneben die Fachkoordination im Bereich Baumschule aufgrund der bestehenden engen Vernetzung zu der LVG Bad Zwischenahn wahr. Diese verfügt über entsprechende Kompetenzen im Bereich Baumschule; hinzu kommt die räumliche Nähe zu den Baumschulzentren im Ammerland und Pinneberg. Die gebündelten und aufbereiteten Informationen zum Torfersatz in diesen Sparten des Gartenbaus werden den anderen Projektpartnerinnen und Projektpartnern im ganzen Bundesgebiet zur Verfügung gestellt und sollen langfristig auch für die Öffentlichkeit online abrufbar sein.

Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem:

Die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem ist 1893 als Israelitische Gartenbauschule gegründet worden. Der Standort der ehemaligen Israelitischen Erziehungsanstalt und der Israelitischen Gartenbauschule kann somit auf ein über 125-jähriges Bestehen zurückblicken. Seit 1955 ist die Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau ein Institut der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Als Kompetenzzentrum Zierpflanzen im Rahmen der Norddeutschen Kooperation im Versuchs- und Beratungswesen werden hier Versuche im Zierpflanzenbau koordiniert und durchgeführt. Die LVG Ahlem ist der Ansprechpartner für Zierpflanzengärtnerinnen und Zierpflanzengärtner in fünf Bundesländern (Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt).

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Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem: Versuchsgewächshäuser

Die LVG Ahlem ist eine Forschungseinrichtung, die über jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der gärtnerischen Kultursubstrate zurückblickt. Daraus resultiert ein umfangreiches Expertenwissen zur Verwendung unterschiedlich zusammengesetzter Substrate im Zierpflanzenbau und eine entsprechend hohe Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ein Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Beurteilung verschiedener Substratausgangsstoffe aus pflanzenbaulicher Sicht sowie auf der Begleitung der Entwicklung neuer Ausgangsstoffe. In mehreren Projekten ist in der Vergangenheit an Stoffen gearbeitet worden, die als Torfersatz dienen können.

Neben dem direkten Kontakt zu den Gartenbaubetrieben in Norddeutschland und im gesamten Bundesgebiet wird der Austausch mit den Beratungseinrichtungen als Multiplikatoren gepflegt. Auch für die Substratindustrie sowie für die entsprechenden Verbände, wie der Zentralverband Gartenbau, der Industrieverband Garten oder die Gütegemeinschaft Substrate, ist die Einrichtung ein wichtiger Ansprechpartner.
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Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Ahlem: Verwaltungsgebäude

Region Ost – Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Dresden-Pillnitz

Team Ost (von links nach rechts): Tobias Friebe und Anna-Victoria August.

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG):

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) ist die zuständige Fachbehörde für die Themen Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft, Geologie und den ländlichen Raum des Freistaates Sachsen. In diesen Bereichen nimmt es insbesondere Aufgaben der angewandten Forschung, Bildung, Beratung, Förderung, Überwachung, Berichterstattung und Dokumentation wahr. Die Arbeit der elf Fachabteilungen mit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konzentriert sich personell an den Hauptstandorten in Dresden, Freiberg, Nossen und Köllitsch. Über zehn Außenstellen und die Versuchsstandorte ist das Landesamt in ganz Sachsen verankert. Es berät daneben die fachaufsichtführenden Staatsministerien für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, für Regionalentwicklung und für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in fachbezogenen Angelegenheiten.

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) Dresden-Pillnitz​

Die zum LfULG gehörende Abteilung Gartenbau in Dresden-Pillnitz – im Folgenden als LfULG Dresden-Pillnitz bezeichnet – hat eine vergleichbare Funktion wie die Lehr- und Versuchsanstalten für Gartenbau (LVG) der anderen Bundesländer. Am Standort Pillnitz wird auf eine über 100-jährige gärtnerische Tradition zurückgeschaut. Die Anfänge gehen auf die Gründung einer Höheren Gartenbauschule 1892 in Dresden zurück, die 1922 als Höhere Staatslehranstalt für Gartenbau nach Pillnitz verlagert wurde. Bereits ein Jahr zuvor, im Jahr 1921, wurde die von 1914 bis 1915 errichtete Sächsisch-Königliche Hofgärtnerei in Pillnitz in die Staatliche Versuchs- und Beispielsgärtnerei zu Dresden-Pillnitz an der Elbe umgewandelt. 1939 fusionierten beide Pillnitzer Einrichtungen zur Staatlichen Lehranstalt für Gartenbau mit dem Ziel, Lehre und Forschung auch strukturell zusammen zu führen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Aufteilung der Staatlichen Lehranstalt für Gartenbau in verschiedene Institutionen. Dazu zählen eine Ingenieurschule für Gartenbau, ein Akademieinstitut sowie ein staatlicher Gartenbaubetrieb.  Anfang der 1990er Jahre kam es jedoch zum erneuten Zusammenschluss gartenbaulicher Arbeitsgebiete in einer gemeinsamen Verwaltungsinstitution des Freistaates Sachsen. Bis heute gehen die gartenbauliche Forschung und Lehre in Pillnitz Hand in Hand. So zählen zu den wesentlichen Aufgaben des LfULG Dresden-Pillnitz neben der Versuchstätigkeit zu landesfinanzierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten auch die gartenbauliche Fachschulausbildung und die Überbetriebliche Ausbildung in allen gartenbaulichen Berufen sowie der Wissenstransfer in die regionalen Gartenbaubetriebe.

Region Süd – Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) / Institut für Gartenbau

Team Süd (von links nach rechts): Nils Fey, Anette Stadler, Max Wurmer, Sarah Waldinger, Ronja Fritzsche.

Arbeitsgruppe Pflanzenernährung

Die Arbeitsgruppe Pflanzenernährung des Instituts für Gartenbau (IGB) der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) beschäftigt sich sich seit vielen Jahren mit der Thematik „Torfersatz“. Unter anderem war sie bei Komposten maßgeblich an der Erarbeitung von Verwendungsmöglichkeiten und der Etablierung von Qualitätsstandards beteiligt, die schlussendlich zur heutigen institutionalisierten RAL-Gütesicherung in diesem Bereich geführt haben. Ebenso werden die physikalischen und chemischen Eigenschaften unterschiedlichster Torfersatzstoffe sowie notwendige Anpassungen in der Kulturführung bei der Verwendung torfreduzierter und torffreier Substrate bereits seit den frühen 1990er Jahren intensiv untersucht. Neben den etablierten Materialien wurden auch eine Vielzahl neuer bzw. bisher wenig genutzter Torfersatzstoffe, unter anderem feste Gärreste aus Biogasanlagen, Xylit, Hanffasern, Miscanthus, Biomasse aus der Niedermoorpaludikultur oder karbonisierte Reststoffe, auf ihre Eignung als Substratausgangsstoff geprüft. Diese Untersuchungen erfolgten sowohl im Rahmen von hoheitlich geförderten Drittmittelprojekten als auch im Auftrag von Substratherstellern oder im Rahmen von studentischen Seminar- und Abschlussarbeiten.

Ein Schwerpunkt der Arbeit war neben der Überprüfung der pflanzenbaulichen Eignung von Torfersatzstoffen und der Anpassung der Kulturführung immer die Weiter- und Neuentwicklung von Analyseverfahren zur Qualitätsbeurteilung von Substraten und Substratausgangsstoffen. Neben eigenen Forschungsarbeit erfolgt dies auch durch die Mitarbeit in nationalen und internationelen Normungsgremien (DIN, CEN) und Fachgesellschaften (VDLUFA). Zusätzlich zur Methodenarbeit engagiert sich die Arbeitsgruppe auch bei der Erarbeitung und Überwachung von Gütekriterien für die Qualitätsbewertung von Substraten und deren Ausgangsstoffen im Rahmen der RAL-Gütesicherung.

 

Fachbereich Betriebswirtschaft
Ebenfalls am Institut für Gartenbau (IGB) der HSWT angesiedelt ist der Fachbereich Betriebswirtschaft. Die Betriebswirtschaftslehre vertritt seit 2004 Prof. Dr. Stefan Krusche mit den Arbeitsschwerpunkten Kosten-, Planungs- und Investitionsrechnung, der optimalen Gestaltung von Arbeits- und Führungssystemen sowie der Betriebs- und Unternehmensentwicklung. Seit 2013 bekleidet Prof. Dr. Thomas Hannus das Fachgebiet Handelsbetriebslehre und befasst sich dabei mit Handels- und Wertschöpfungsketten sowie Themen des betrieblichen und überbetrieblichen Informationsmanagements. Zudem ist er wissenschaftlicher Leiter der HSWT-Videowerkstatt und entwickelt den Bereich IT/EDV am IGB weiter.

Prof. Dr. Krusche und Prof. Dr. Hannus bilden die Projektleitung der Querschnittstelle Betriebswirtschaft (FiniTo-BWL), die sich mit den betriebswirtschaftlichen Aspekten der Umstellung auf torfreduzierte und torffreie Kultursubstrate für alle Sparten des Erwerbsgartenbaus beschäftigt. Über die gesamte Projektlaufzeit werden Fachinformationen zum Einsatz betriebswirtschaftlicher Werkzeuge in der Unternehmensführung sowie zur Vermittlung allgemeiner betriebswirtschaftlicher Aspekte mit Bezug zur Substratumstellung erarbeitet, durch praktisches Anschauungsmaterial in unterschiedlichen Medienformaten ergänzt und auf der FiniTo-Website zur Verfügung gestellt.

Die Erarbeitung und Bereitstellung von Fachinformationen zu relevanten betriebswirtschaftlichen Themenkomplexen, die im Zusammenhang mit der Torfreduzierung stehen, dient neben der Information für Fachstellenmitarbeitende und interessierte Gartenbaubetriebe auch zur Vernetzung mit der betriebswirtschaftlichen Beratung im Gartenbau und weiteren Multiplikatoren.

Darüber hinaus wird der fachliche Austausch mit Vertretungen der Gartenbaubranche und der Politik ermöglicht, in denen die speziellen wirtschaftlichen Aspekte einer Umstellung auf torfreduzierte und torffreie Substrate diskutiert und notwendige und geeignete Fördermaßnahmen abgeleitet werden können.

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) / Institut für Gartenbau:

Forschung für die grüne Praxis am Institut für Gartenbau der HSWT: Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ist eine der national und international führenden Hochschulen für angewandte Lebenswissenschaften und Grüne Ingenieurwissenschaften. Exzellente Lehre mit starkem Praxisbezug und angewandte Forschung bilden den Kern des Hochschulprofils der HSWT.

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Das Institut für Gartenbau der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Die Forschungstätigkeiten am Institut für Gartenbau (IGB) fokussieren sich auf Fragenstellungen aus der gärtnerischen Praxis und die Entwicklung innovativer, wissenschaftsbasierter Lösungen. Die Schwerpunkte liegen auf den Themen Produktions- & Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeitsstrategien & Ressourcenschonung sowie Informationsmanagement & Wissenstransfer.

Region Süd-West – Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau Heidelberg

Team Süd-West (von links nach rechts): Susanne Herzhauser, Fabian Heesch, Gerlind Hammann, David Ungan, Christine Petig.

Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau Heidelberg:

Die staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau Heidelberg (LVG Heidelberg) hat die Aufgabe praxisnahe Versuchsarbeit für den Gartenbau zu betreiben sowie in Aus- und Fortbildung Nachwuchs und Führungskräfte auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dazu kommen regelmäßig Sonderaufgaben im Umweltbereich.

Sie wurde am 1. Oktober 1952 gegründet. Der Lehrbetrieb wurde mit der einjährigen Fachschule am 7. Januar 1954 aufgenommen. Die LVG Heidelberg untersteht der Dienst- und Fachaufsicht des Ministeriums Ländlicher Raum, Baden-Württemberg (MLR) und teilt sich heute in den Fachbereich Bildung und Ökologie sowie Gartenbauliches Versuchswesen.

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LVG Heidelberg
Im Versuchswesen der LVG Heidelberg werden insbesondere umweltschonende und energieeinsparende Fragestellungen bearbeitet. Einen Schwerpunkt hierbei stellen praxisnahe Versuche zum Torfersatz in Kultursubstraten dar. Bereits in den 90er Jahren wurde an der LVG Heidelberg federführend das Konzept ‘Kontrollierter umweltgerechter Zierpflanzenbau’ erstellt. In Folge war sie Mitglied im Gutachterausschuss zur Vergabe des ‘Grünen Zertifikats’. Seit 1998 beschäftigt sich die LVG mit der Thematik „Anbau von Zierpflanzen nach ökologischen Richtlinien“. Im Mittelpunkt stehen dabei Versuche zu torfreduzierten Bio-Substraten, organischen Bevorratungs- und Flüssigdüngern sowie der Einsatz von Pflanzenstärkungsmitteln.

Seit 2009 arbeitet die LVG intensiv in der Anbaugemeinschaft Bio-Zierpflanzen mit und führt zusammen mit dieser Interessensgemeinschaft und der Ökomene seit 2011 die gemeinsame Jahrestagung „Bio–Zierpflanzen & Kräuter, Nachhaltiger Gartenbau“ in Heidelberg durch.

Neben langjähriger Erfahrung in der Forschung von Torfersatzstoffen, hat sich die LVG Heidelberg besonders durch ihre digitale Ausrichtung und der Nutzung neuer Medien im Schulwesen sowie in der Projektarbeit einen Namen gemacht. So wurden im Modell- und Demonstrationsvorhaben TerZ – Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau zum Beispiel das Learning Management System OLAT (Online Learning And Training) der LVG Heidelberg als Wissens- beziehungsweise Informationsdatenbank und Kommunikationszentrale genutzt, um alle Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter und Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutschlandweit miteinander zu vernetzen. Im Laufe des Projekts entstanden bis zum Jahr 2023 viele digitale Inhalte, die am Torfersatz interessierten Gärtnerinnen und Gärtnern Wissen und Erfahrungen aus dem Projekt vermitteln konnten.

Als Projektteilnehmer in TerZ kann das FiniTo-Team der LVG Heidelberg auf umfangreiche Erfahrungen im Einsatz von Torfersatzstoffen in der gartenbaulichen Praxis zurückgreifen.

Region West – Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Fachbereich Gartenbau

Das Team West ist zu fünft (von links nach rechts): Kirsten Geller, Nicola Daldrup, Florian Klenner-Hoppe, Lasse Brandt und Nele Marx.

Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen:

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie hat die Aufgabe, die Landwirtschaft und die in ihr Berufstätigen zu fördern und zu betreuen und im Rahmen ihrer Aufgaben den ländlichen Raum zu stärken. Wichtige Themen dieser Arbeit sind die Aus- und Weiterbildung sowie die Beratung von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Betrieben. Die Landwirtschaftskammer ist eine berufsständische Selbstverwaltungskörperschaft, in der gewählte Landwirte, Landfrauen und Gärtnerinnen und Gärtner die ehrenamtlichen Entscheidungsgremien bilden. Alle Gremien der Landwirtschaftskammer bestehen zu zwei Dritteln aus Vertreter/innen der Unternehmen und zu einem Drittel aus Vertreter/innen der Beschäftigten. An der Spitze der Landwirtschaftskammer steht der ehrenamtliche Präsident. Der Direktor ist Chef der Verwaltung und erfüllt zugleich als Landesbeauftragter hoheitliche Aufgaben, zum Beispiel die Agrarförderung.

Landwirtschaftskammer NRW
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Wichtige Arbeitsbereiche sind die Aus- und Weiterbildung, die Untersuchung von Böden und Pflanzen sowie die Beratung landwirtschaftlicher und gärtnerischer Betriebe. Die Beratungsschwerpunkte des Fachbereichs Gartenbau (FB 63) sind die Kulturberatung, unterstützt durch den Versuchsbetrieb in Straelen und Köln-Auweiler sowie den Pflanzenschutzdienst. Weitere wichtige Beratungsthemen sind Fragen aus dem Umfeld der Betriebs- und Marktwirtschaft oder Hilfen zur Umsetzung rechtlicher bzw. freiwilliger Normen und Standards.

Seitens des Projekts FiniTo haben die vier Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner aus der Region West ihren Dienstsitz sowohl in Straelen, als auch Köln-Auweiler. Somit ist eine enge Zusammenarbeit mit dem gartenbaulichen Versuchszentrum gegeben, in dem seit Jahrzehnten Versuche zum umweltschonenden Einsatz von Ressourcen in verschiedenen Sparten des Gartenbaus durchgeführt werden. In allen Versuchen finden neben der Torfreduzierung weitere Aspekte des Ressourcenschutzes wie zum Beispiel wassersparende Bewässerungssysteme, Reduzierung der Nährstoffverluste oder Einsatz organischer Langzeitdünger Beachtung. Daraus resultieren ein umfangreiches Expertenwissen in der Kulturführung und -optimierung für diese Pflanzengruppen, eine entsprechend hohe Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein intensiver Praxistransfer.

Landwirtschaftskammer NRW
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
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